November 17, 2016

Mercedes AMG GT R

Besonders dynamisch.

Das Frontmittelmotor-Konzept mit Transaxle, der 430 kW (585 PS) starke V8-Biturbomotor, das umfangreich modifizierte Fahrwerk, die neue Aerodynamik und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für ein besonders dynamisches Fahrerlebnis. Schon von weitem erweist die exklusive Sonderfarbe „AMG green hell magno“ auf die Abstammung des Sportwagens, der einen Großteil seiner Entwicklungszeit in der „Grünen Hölle“ des Nürburgrings verbracht hat. Breitere Kotflügel vorn und hinten ermöglichen mehr Spurweite für optimale Traktion und noch höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Speerspitze von AMG.

Die neue Frontschürze mit aktiven Elementen, der große Heckflügel und die neue Heckschürze mit Doppel-Diffusor steigern die aerodynamische Effizienz und tragen zu optimalem Grip bei. Die besondere Stellung des AMG GT R wird mit dem neuen AMG Panamericana Grill betont. Dessen charakteristische Form mit vertikalen Streben feierte beim Kundensport-Rennwagen Mercedes-AMG GT3 Weltpremiere und kennzeichnet nun erstmals ein AMG Serienfahrzeug.

Das dritte Mitglied der AMG GT-Familie markiert die neue Speerspitze des AMG Modellangebots. Der Mercedes-AMG GT R wurde mit wegweisenden Technologien gezielt für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert. Werte wie 3,6 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h versprechen in Kombination mit der außergewöhnlichen fahrdynamischen Ausrichtung extrem schnelle Runden auf der Rennstrecke.

Agiles Handling.

Für geschärfte Rennstrecken-Performance sorgen der intelligente Leichtbau mit Aluminium und Carbon, gezielte Versteifungen im Rohbau, der leistungsgesteigerte V8-Biturbomotor mit dem spezifisch angepassten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, die innovative Aerodynamik mit aktiven Elementen sowie das neue Fahrwerk mit aktiver Hinterachslenkung und Uniball-Gelenken. Das beim AMG GTund AMG GT S bewährte Konzept mit Frontmittelmotor und Getriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse ermöglicht eine vorteilhafte Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Dies führt in Verbindung mit dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt zu einem äußerst agilen Handling und erlaubt hohe Kurvengeschwindigkeiten. Mit einem Leistungsgewicht von 2,66 Kilogramm pro PS etabliert sich der Mercedes-AMG GT R in der Spitze seines Segments.

Mercedes-AMG GT:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,3 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 216 g/km.*

Mercedes-AMG GT S:

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6-9,4 l/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 224-219 g/km.*

Erhöhte Fahrdynamik.

Bei der Entwicklung des neuen AMG GT R haben Aerodynamiker und Designer noch intensiver zusammengearbeitet. Alle Elemente bergen einen technischen Nutzen in sich und tragen zur erhöhten Fahrdynamik bei; gleichzeitig adaptierten die Aerodynamiker die Wünsche der Designer. Eine besondere Ingenieursleistung ist das vollkommen neue, aktive Aerodynamik-Profil, das sich fast unsichtbar im Unterboden vor dem Motor verbirgt. Dieses Carbon-Element fährt bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h im RACE-Modus automatisch circa 40 Millimeter nach unten aus und verändert den Luftstrom deutlich. Dadurch wird der sogenannte Venturi-Effekt erzeugt, der den Wagen zusätzlich an die Fahrbahn saugt und den Auftrieb an der Vorderachse bei 250 km/h um rund 40 Kilogramm reduziert.

Maximaler Grip.

Alle aerodynamischen Maßnahmen zusammen erhöhen den Bodenkontakt bei Höchstgeschwindigkeit um 155 Kilogramm im Vergleich zum AMG GT. Der neue AMG GT R bietet daher maximalen Grip, beispiellose Fahrbarkeit und ein kraftvoll proportioniertes Design, das die aerodynamischen Funktionen harmonisch integriert. Und: Trotz mehr Motorleistung, breiteren Proportionen, voluminöseren Rädern, dem größeren Heckflügel, erhöhtem Kühlluftbedarf und mehr Abtrieb weist der AMG GT R einen niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert (cW) auf als der AMG GT.

Individuelles Set-up.

Speziell für den AMG GT R wurde das neue AMG Gewindefahrwerk entwickelt. Wie im professionellen Motorsport kann der Fahrer sein persönliches Set-up wählen und die Federbasis mechanisch stufenlos einstellen. Damit lassen sich das Nick- und Wankverhalten sowie die Traktion des AMG GT R gezielt beeinflussen. Das Gewindefahrwerk ist mit der stufenlosen, adaptiven Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL kombiniert.

Das System wird elektronisch geregelt und passt die Dämpfung automatisch an jedem Rad jeweils der aktuellen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und dem Fahrbahnzustand an. Außerdem kann der Fahrer per Tastendruck in der AMG DRIVE UNIT oder über die AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme die Charakteristik der adaptiven Verstelldämpfung anpassen. Drei Stufen stehen parat: „Comfort“, „Sport“ und „Sport Plus“.

Leichter beherrschbar im Grenzbereich.

Noch feinfühliger reagiert der neue AMG GT R dank der serienmäßigen aktiven Hinterachslenkung, die erstmals bei einem Mercedes-AMG Modell zum Einsatz kommt. Das System bietet eine ideale Kombination aus Agilität und Stabilität – Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen. Die aktive Hinterachslenkung verbessert nicht nur das Handling in Kurven, sondern unterstützt den Fahrer auch bei plötzlichen Ausweichmanövern und erhöht damit die aktive Sicherheit. Das macht den AMG GT R im Grenzbereich leichter beherrschbar.

Traktion unter Kontrolle.

Im ESP OFF Modus kann der Fahrer mit einer weiteren Innovation das Fahrverhalten des AMG GT R noch individueller beeinflussen. Die neue AMG TRACTION CONTROL stammt ebenfalls direkt aus dem Motorsport. Sie ermöglicht es dem Fahrer, den Schlupf an der angetriebenen Hinterachse in neun Stufen vorzuwählen, und zwar wie im aktuellen AMG GT3 isoliert sie nur den Antriebsschlupf ohne die Stabilisierung durch das ESP®. Dazu sind entsprechende Kennfelder in der Fahrzeugelektronik programmiert. Die Bedienung erfolgt mit einem speziellen Drehregler, der sich in der Mittelkonsole unterhalb der Lüftungsdüsen befindet. Je nach Einstellung wird mehr oder weniger Schlupf an den Hinterrädern zugelassen ‑ sehr hilfreich bei unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen.

Intelligenter Sportler. 

Bei der Struktur des AMG GT R setzt Mercedes-AMG auf einen intelligenten Materialmix. Chassis und die Karosserie sind aus Aluminium in verschiedenen Legierungen gefertigt, der Heckdeckel aus Stahl und das Front-Deck aus Magnesium. Im Rahmen der AMG Lightweight Performance Strategie tragen zahlreiche weitere Maßnahmen zur Gewichtsreduktion bei. Insbesondere der Einsatz des leichten und festen Motorsport-Werkstoffs Carbon hilft dabei, die anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Carbon kommt beispielsweise als Material für die vorderen Kotflügel, das Dach und die Torque Tube zwischen Motor und Getriebe zum Einsatz. Insgesamt ist der neue AMG GT R 15 Kilogramm leichter als der AMG GT S, trotz deutlich umfangreicherer technischer Inhalte.

Topmotorisierung.

Der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor leistet im AMG GT R 430 kW (585 PS) und damit 55 kW (75 PS) mehr als die bisherige Topmotorisierung im GT S. Das maximale Drehmoment von 700 Newtonmetern steht von 1.900 bis 5.500/min zur Verfügung. Im AMG 4,0-Liter-V8 kommt die bewährte Biturboaufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet sind – Fachleute sprechen vom „heißen Innen-V“. Dieses Grundprinzip der neuen AMG-V8-Familie wurde beim AMG GT R weiter optimiert. Auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse haben die AMG Entwickler noch rennstreckentauglicher gemacht. Mithilfe des AMG DYNAMIC SELECT Controllers kann der Fahrer den AMG GT R individuell einstellen. Zur Wahl stehen: „C“ (Comfort), „S“ (Sport), „S+“ (Sport Plus) und „I“ (Individual).

Kraftpaket. 

Die vorderen Kotflügel aus superleichtem Carbon verbreitern den AMG GT R vorn um insgesamt 46 Millimeter und schaffen Platz für die breitere Spur und große Rad-/Reifenkombinationen. Die kraftvolle Gestaltung der Kotflügel betont darüber hinaus die Längsdynamik. Als weiteres Erkennungsmerkmal dient das spezielle Kotflügelsignet mit einer Finne und einem großen Luftauslass, durch den Abwärme aus dem Motorraum geführt wird. Die Finne ist gelocht und nimmt mit fünf Streben das AMG Rautenlogo auf. Die Seitenansicht profitiert außerdem vom neuen, optionalen AMG Performance Schmiederad in Mattschwarz.

Mehr Performance und Effizienz.

Das geringe Gewicht der Räder bedeutet einen dreifachen Vorteil: Es reduziert das Gesamtgewicht, die rotatorische Masse und die ungefederten Massen. Effizienz und Performance werden erhöht, das Ansprechverhalten von Radaufhängung und Lenkung wird noch präziser. Dies wirkt sich auch positiv auf die Fahrwerkregelsysteme aus. Durch die Räder lassen sich die Bremssättel erkennen, die beim AMG GT R exklusiv in Gelb lackiert sind. Neue Seitenschweller-Verkleidungen senken das Fahrzeug optisch noch tiefer auf die Straße ab und setzen mit Einlegern in Hochglanzschwarz individuelle Akzente. Das gilt ebenso für die hochglanzschwarzen Kappen der Außenspiegelgehäuse. Serienmäßig ist der AMG GT R mit einem Dach aus hochwertigem Carbon ausgestattet, das den kontrastreichen Auftritt unterstreicht.

Breitenbetont und aerodynamisch optimiert.

Aus der Heckperspektive fallen ebenfalls zahlreiche Neuerungen sofort auf. Die neuen Seitenwände aus Aluminium verbreitern den AMG GT R hinten um insgesamt 57 Millimeter und schaffen so den Raum für die größeren 20-Zoll-Räder und die breitere Spur. Beide Maßnahmen verbessern die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die breiter ausgeformte Heckschürze mit großen äußeren Entlüftungsöffnungen und vertikalen Sicken verbessert den Luftstrom am Heck, ebenso der Doppel-Diffusor. Insgesamt wird die Wärmeabstrahlung der Schalldämpfer optimiert, indem die warme Luft während der Fahrt durch den Doppel-Diffusor abgesaugt wird.

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